Als einer der ersten (wenn nicht sogar der erste) führte Holzhandel Fransen die Holzart Robinie in den Niederlanden ein. Bald kamen die ersten gesägten Produkte ins Sortiment. Zuerst Bretter und Balken, später auch Schalbretter.
Die Herstellung von gesägten Robinienprodukten ist nicht so einfach. Das liegt daran, dass die Robinie ein Baum ist, der nicht gerade nach oben wächst, sondern verschiedene „Windungen“ und Kurven aufweist. Für die Sägewerke ist es daher eine Herausforderung, aus diesen unregelmäßig geformten Bäumen und Stämmen lange gerade Stücke auszuwählen. Denn ein Baumstamm muss natürlich gerade sein, damit man einen geraden Pfahl oder Balken daraus sägen kann. Aus diesem Grund sind gesägte Robinienpfähle und -balken in der Regel bis zu einer maximalen Länge von 300 cm erhältlich. Die Breite ist in der Regel auf 150 mm begrenzt.
Eine kleine Ausnahme von dieser Einschränkung sind die ungesäumten Bretter. Da diese der natürlichen Form des Baumes folgen dürfen und nicht perfekt gerade sein müssen, sind auch Längen von mehr als 300 cm erhältlich. Breiten von 150 bis 200 mm, manchmal sogar über 200 mm, sind ebenfalls üblich.
Gesägtes Robinienholz hat eine weitere Herausforderung, die es zu einem anspruchsvollen Produkt macht: Es kann anfangen zu arbeiten. Das heißt, es dehnt sich aus oder schrumpft, verzieht sich etwas oder verdreht sich. Bei der Verwendung von gesägter Robinie ist es daher wichtig, dass Sie das Holz richtig sichern. Auf diese Weise verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, dass es arbeitet.