Douglasienholz ist ein Neuling in der Welt der Gartenhölzer. Das ist bemerkenswert, denn schließlich wächst die Douglasie in europäischen Wäldern schon seit etwa 1900. Doch erst seit diese Holzart vor einigen Jahren in Heimwerkersendungen im Fernsehen viel Aufmerksamkeit erhielt, hat sie sich in den Niederlanden durchgesetzt.
Douglasienholz wird oft als dauerhafte Holzart angepriesen, wobei dies in diesem Fall für Langlebigkeit steht. Das stimmt, aber nur, wenn Sie dieses Holz auf die richtige Weise verwenden. Das liegt daran, dass Douglasienholz dem Bodenkontakt nicht sehr gut standhält. Wenn Sie einen Douglasienpfahl direkt in den Boden stecken, fängt er schon nach wenigen Jahren an zu faulen. Glücklicherweise können Sie dieses Problem ganz einfach lösen, indem Sie Betonpfähle oder Metallpfostenträger verwenden. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass das Douglasienholz nicht direkt mit dem Boden in Kontakt kommt und dadurch tatsächlich eine lange Lebensdauer haben wird.
Wie alle Naturhölzer altert auch Douglasienholz, wenn es über längere Zeit den Elementen ausgesetzt ist. Vor allem UV-Strahlung (Sonnenlicht) verursacht diese Verfärbung. Es ist wichtig zu wissen, dass dies keinen Einfluss auf die Qualität des Holzes hat. Vergrautes Douglasienholz hat die gleiche Qualität wie nicht vergrautes Douglasienholz. Allerdings ist dies auch eine Geschmacksfrage. Sie können das natürliche Vergrauen mögen oder nicht. Wenn Sie die ursprüngliche Farbe beibehalten möchten (oder z.B. eine Weißwaschung anwenden möchten), müssen Sie ein Öl oder eine Beize auf das Holz auftragen. Dies verhindert, dass das Douglasienholz vergraut. Beachten Sie, dass Sie das Holz regelmäßig pflegen müssen, wenn Sie es mit Öl oder Beize beschichten.